Geschichte

Auf Nachfragen seiner Kunden begann der Winzer und Landwirt Simon Friedrich Schill im Jahr 1859 die Braugerste aus eigenem Anbau zu vermälzen und an die Brauereien vor Ort zu verkaufen. In den Folgejahren verbreitete sich der gute Ruf der rheinhessischen Braugerste und des sorgsam daraus hergestellten Malzes so weit, dass Schill Malz sich in seinen mehr als 150-jährigen Geschichte zu einer der führenden Mälzereigruppen Deutschlands entwickeln konnte.

Die Verwaltung von Schill Malz befindet sich seit der Gründung vor mehr als 150 Jahren im Stammhaus in Osthofen. Daneben betreibt das Unternehmen im benachbarten Worms/Rheinland-Pfalz eine direkt am Rhein gelegene moderne Turmmälzerei. Nach der politischen Wende expandierte das Unternehmen in die neuen Bundesländer mit eigener Produktion an den Standorten Clingen/Thüringen und Sangerhausen/Sachsen-Anhalt.

Im Jahr 2006 fusionierte Schill Malz mit der Malzsparte der Caspar Thywissen GmbH, die das Werk in Mülheim-Ruhr/Nordrhein-Westfalen in die Gruppe einbrachte.


Mälzer in Osthofen, 1908

Um der zunehmenden Globalisierung und der Konsolidierung auf Brauereiseite Rechnung zu tragen, schloss sich Schill Malz im Jahr 2011 der international tätigen GrainCorp Malt Gruppe an, die seither sämtliche Anteile am Unternehmen hält.

Schill Malz produziert und vertreibt heute rund 140.000 Tonnen Braumalz. Neben vielen bedeutenden regional und national operierenden Brauereien in ganz Deutschland, exportiert das Unternehmen auch mehr als die Hälfte seiner Produktion an Kunden auf nahezu allen Erdteilen. Dabei kommt dem stark expandierenden Segment der Craftbeer-Brauereien eine wachsende Bedeutung zu.

Schill Malz ist Mitglied im Deutschen Mälzerbund e.V., Fördermitglied der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin, Gründungsmitglied der Gesellschaft für die Geschichte des Brauwesens und vieler anderer Gesellschaften.




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Malt Grain 1